Logistikbeirat Sachsen-Anhalt

„Wir werden den mitteldeutschen Logistikstandort mit seinem vielfältigen Know-how an speziellen Logistiklösungen, die gut ausgebaute Infrastruktur und die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft weiter in den Mittelpunkt rücken“, so Verkehrsminister Webel.

Im Rahmen der Logistik.Initiative und unter Betrachtung der Logistikbranche in Sachsen-Anhalt geht es sowohl um Synergieeffekte für bestehende Unternehmen als auch um Ansiedlungsvorteile zur Schließung von Wertschöpfungsketten innerhalb der Branche.

Herr Paul, Sie sind nun schon seit einigen Monaten Vorsitzender des Logistikbeirats Sachsen-Anhalt.

Was versteht man unter dem Beirat und welche Aufgaben hat er?

Auf Vorschlag des Ministers für Landesentwicklung und Verkehr, Herrn Dr. Daehre, wurde im Jahr 2007 dieser Beirat gegründet. Der Beirat ist ein Zusammenschluss von Vertretern aus den Bereichen der Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft, der Logistikbranche aller Verkehrsträger sowie verschiedener Institutionen. Die Beiratsmitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Die Landesregierung wird durch die Mitglieder des Beirates zu speziellen logistischen Themen beraten, hervorzuheben sind hierbei die regional relevanten logistischen Anliegen. Er gibt branchenspezifische praxisnahe Anregungen und begleitet zu erarbeitende und umzusetzende Konzeptionen, wie zum Beispiel das Logistikkonzept des Landes Sachsen-Anhalt.

Wie wird man Mitglied im Logistikbeirat?

Der Logistikbeirat hat 16 ordentliche Mitglieder. Diese Mitglieder wurden durch den Minister für ihre Tätigkeit in den Beirat berufen. Für den Mitgliederwechsel ist eine Abstimmung mit einer 2/3 Mehrheit der Beiratsmitglieder erforderlich.

Die Anzahl der Mitglieder ist beschränkt, um eine gemeinsame Diskussion und Meinungsbildung zu grundsätzlichen Fragen technisch zu ermöglichen.
D.h. nicht, dass weitere Vertreter der Verkehrswirtschaft nicht vorab entweder durch Auftreten im Beirat selbst oder durch Konsultation einzelnen Mitglieder in ihrem Arbeitsumfeld einbezogen werden. Im Gegenteil ist dies ein wichtiger Bestandteil der Arbeitsweise, dass die Wissenschaft und Wirtschaft sich gegenseitig beratend unterstützen. Es soll damit sicher gestellt werden, dass vorbereitete Entscheidungen des Ministeriums einer umfangreichen Praxisüberprüfung unterzogen werden können.